Weitere Erfordernisse bei der Aufstellung von Verkehrszeichen

VZ dürfen nicht die freie Sicht beeinträchtigen. VZ müssen gegen Verschieben, Umstürzen oder Verdrehen durch Wind, Fahrtwind oder andere Einflüsse gesichert sein.

Der Aufbau von Geschwindigkeitstrichtern hat in Richtung zur Baustelle zu erfolgen, der Abbau in entgegengesetzte Richtung. Die Aufstellung der anderen VZ hat so zu erfolgen, dass
Missverständnisse eindeutig ausgeschlossen sind.
Das VZ "Vorgeschriebene Fahrtrichtung" darf auch auf der Fahrbahn (wie etwa auf einer Schutzinsel oder vor einem Hindernis) stehen, bei den VZ "Fahrverbot (in beiden Richtungen)"bzw. "Einfahrt verboten" ist dies hingegen gemäß StVO nicht möglich.

VZ stehen im Normalfall rechtwinkelig zur Fahrbahn, bei Kurven ist ein Anpassen an die Annäherungsrichtung zulässig. VZ sind so aufzustellen, dass sie ausschließlich für den Verkehr sichtbar sind, für den sie gelten. Im Notfall sind Sichtblenden anzubringen.

Bei der bildlichen Darstellung von Verkehrsführungen auf VZ oder sonstigen Hinweistafeln gilt die Umklappregel, das heißt, dass die Zeichnung um die untere Kante nach hinten geklappt, der tatsächlichen Situation entspricht. Eine Ausnahme bildet das VZ "Vorgeschriebene Fahrtrichtung" (§ 52 Z 15), wenn es schräg nach unten weisend das Vorbeifahren regelt oder bei Arbeitsfahrzeugen ganz nach unten weisend eine neutrale Stellung darstellt.

Bei der Aufstellung von VZ, bestimmten Leiteinrichtungen und/oder Abschrankungen sind geeignete Fußplatten und dazu passende Steher zu verwenden. Werden andere Elemente verwendet, so dürfen zur Erzielung der notwendigen Standfestigkeit keine Beschwerungen eingesetzt werden, die bei einem Anprall eines Fahrzeuges weggeschleudert werden können. Die Verwendung von einzurammenden Stehern kann z.B. vom Straßenerhalter untersagt werden.

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