Warn- und Führungslichtanlagen

Bezüglich Warn und Führungslichtanlagen gelten die Bestimmungen der EN 12352, E 8049-1 sowie die EN 62305-1. Die Leuchten sind aus schlagfesten, korrosions-, temperatur- und alterungsbeständigen Materialien gemäß EN 12352 herzustellen.

Grundsätzlich ist der Beginn einer Abschrankung bei schlechten Sichtverhältnissen durch geeignete Lampen zu kennzeichnen. Erfordert ein geänderter Fahrstreifenverlauf eine besondere Kennzeichnung, soll anstelle der Warnleuchten eine Lauflichtanlage mit weiß-gelbem oder gelbem Blinklicht verwendet werden.

Je nach Erfordernis kann die Leuchtensteuerung synchronblinkend, wechselblinkend, als Lauflicht oder Dauerlicht erfolgen. Die Leuchtdichte von Blitzleuchten ist der Umfeldleuchtdichte anzupassen, um gute Sichtbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung und bei Dunkelheit zu gewährleisten.

Als Leuchtmittel sind Halogen-, LED-, Xenon oder sonstige Blitzlampen zu wählen, die der EN 12352 entsprechen, Glühlampen sind nur bei geringem Verkehrsaufkommen auf untergeordneten Straßen und im Fußgängerbereich einzusetzen.
Die Energieversorgung kann über das Netz oder mit Akkubetrieb hergestellt werden.

Bei Netzbetrieb ist darauf zu achten nur solche elektrische Anlagen zu verwenden, die im Hinblick auf Betriebsart und Umgebungseinflüsse den jeweiligen Anforderungen entsprechen können. Alle Anlagen haben den Schutzmaßnahmen nach VDE bzw. ÖVE zu entsprechen.

Im Bereich der Arbeitsstellen dürfen bzw. im Verkehrsraum dürfen nur Anlagen mit Kleinspannung bis 42 V betrieben werden. Die Spannungsversorgung ist mittels Trenntransformatoren und geeignetem Überspannungs- und Blitzschutz herzustellen. Die einzelnen Leitungen zu den Baustellenleuchten sind getrennt abzusichern.

Bei Akkubetrieb ist eine Anzeige der Restkapazität oder eine andere Prüfmöglichkeit vorzusehen und auf eine entsprechende Kapazität zu achten.

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