Vorrangänderungen auf Umleitungsstrecken im Freiland

Änderungen von Vorrangsituationen sind mit Risiken in der Umstellungsphase verbunden. Deshalb ist diese Maßnahme nur dann zu setzen, wenn es aus Gründen der Flüssigkeit des Verkehrs
auf der Umleitungsstrecke bei Arbeitsstellen längerer Dauer tunlich ist und die Verkehrssicherheit gewährleistet werden kann.

Kriterien zur Abschätzung der Erhaltung der Flüssigkeit des Verkehrs durch Änderung von Vorrangsituationen sind sowohl die Frequenz auf der Umleitungsstrecke
als auch das Verhältnis der Verkehrsströme an den maßgeblichen Kreuzungen der Umleitungsstrecke.

Als Richtwerte können herangezogen werden:

  • Verkehrsmenge auf der Umleitungsstrecke (Bestandsverkehrsmenge zuzüglich Menge des umgeleiteten Verkehrs) von mehr als 5.000 Kfz/24 h und
  • Summe der zufließenden Verkehrsströme der zu bevorrangenden Strecke mindestens fünfmal größer als Summe der zufließenden Ströme der zu benachrangenden Strecke.

Dabei ist jede betroffene Kreuzung gesondert zu betrachten.

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