Verkehrsregelung mittels Lichtsignalanlage

Die Verkehrsregelung muss mittels Lichtsignalanlage erfolgen:

 

  • im Bereich von Baustellen im Kreuzungsbereich
  • im Bereich von Baustellen in Gegenverkehrsbereichen mit nur einem Fahrstreifen, wo der Arbeitsbereich länger als 50 m ist (s. RVS 05.05.41 und 05.05.44) und /oder die Strecke nicht zur Gänze eingesehen werden kann.

Falls im lichtsignalgeregelten Bereich Einmündungen oder Kreuzungen mit wesentlichem Verkehrsaufkommen liegen, sind diese möglichst durch eine andere Verkehrsführung auszuschalten. Ist dies nicht möglich, sind diese Stellen in die Lichsignalregelung einzubeziehen. Die Schaltung hat automatisch oder händisch zu erfolgen. Bei hohem Verkehrsaufkommen ist die Verwendung von verkehrsabhängigen Anlagen zu prüfen. Bei Gegenverkehrsbereichen, in denen der Verkehr in beiden Richtungen wechselweise auf einem Fahrstreifen geführt wird und die Strecke nicht zur Gänze eingesehen werden kann, ist eine Regelung mittels einer transportablen VLSA vorzunehmen.

Transportable VLSA haben in ihrer Funktionsweise den ortsfesten VLSA zu entsprechen. Für den Nachtbetrieb ist eine Absenkung der Lichtstärke vorzusehen. Die Ankündigung der Verkehrsregelung durch eine Lichtsignalanlage hat für jede Zufahrtsrichtung durch das VZ StVO § 50 Z 15 "Vorankündigung eines Lichtzeichens" zu erfolgen (siehe Regelpläne).

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