Leitbaken

Verwendung bei geändertem Fahrbahnrand, zur Kennzeichnung von seitlichen Einengungen (wenn sie näher als 0,25 m an die Fahrbahn heran- oder in sie hineinragen), zur Längsführung im Baustellenbereich und in Ausnahmefällen zur Kennzeichnung von spitzwinkeligen Abzweigungen.

Die Leitbake ist gemäß RVS 05.02.14 entweder bündig am fahrbahnseitigen Rand des Hindernisses zu befestigen oder 20cm vor dem Hindernis anzuordnen.

Bei starken Einengungen der Fahrfläche durch Wechsel des Querschnitts, die eine wesentliche Änderung der Fahrtrichtung erforderlich machen (Verziehungen), sind mehrere Leitbaken so aufzustellen, dass die Abstände der Baken untereinander in der Ansicht rund 25 cm betragen.

Die Normalausführung zeigt einen weißen Winkel auf rotem Grund, bei Verwendung von fluoreszierenden Reflexfolien einen roten Winkel auf gelb-grünem Grund. Je nach dem Ort der Aufstellung gibt es eine linke und eine rechte Ausführung.

Je nach Verkehrsführung kann es erforderlich sein, dass Vorder- und Rückseite in die gleiche Richtung weisen, dass die Rückseite neutral sein muss (wenn für den Gegenverkehr die Gefahr einer Irreführung besteht) oder dass Vorder- und Rückseite in entgegengesetzte Richtungen weisen müssen (wenn die Baken die Fahrtrichtungen trennen).

Die Bestimmungen für die Aufstellung sind den entsprechenden Regelplänen zu entnehmen. Sind breite oder mehrere Fahrstreifen zu sperren oder ist eine andere Verziehung darzustellen, so sollte je Meter eines Versatzes eine Leitbake aufgestellt werden. Als Längssicherung gegenüber dem Arbeitsbereich bzw. als Trennung entgegengesetzter Fahrtrichtungen

im Freiland mindestens: 30m
im Ortsgebiet mindestens: 12m
wobei die ersten fünf jeweils im halben Abstand aufzustellen sind.
Format: 25 x 100 cm;
Höhe als Unterkante über der Fahrbahn: 30 cm

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