Fußgänger- und Radverkehrsanlagen

Bei der Wahl der Abschrankungen ist auf die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer besonders Bedacht zu nehmen. Die Sperre einer Fußgänger- und Radverkehrsanlage soll nur bei geringer Verkehrsbedeutung erfolgen. Bei Einleitung in den Mischverkehr sind geeignete Maßnahmen für den motorisierten Individualverkehr zu treffen.

Umleitungen sollen für Fußgänger nicht mehr als 50m und für Radfahrer nicht mehr als 500m betragen. Diese Ersatzroute muss für den Zeitraum der Umleitung deutlich erkennbar sein.

Wenn der Radverkehr unmittelbar neben der Fahrbahn geführt wird, ist ein Sicherheitsabstand von 15cm einzuhalten. Bei Einengungen von Fußgänger- und Radverkehrsanlagen in Baustellenbereichen sind folgende Mindestbreiten einzuhalten:

Baustelle  Art der Anlage Regelbreite/Mind. Breite b
Gehweg 1,00 m / 1,40 m
Radweg 1 Ri 1,00 m / 1,20 m
Radweg 2 Ri 1,60 m / 1,90 m
Geh- u. Radweg 1 Ri 1,20 m / 1,40 m
Geh- u. Radweg 2 Ri 1,60 m / 1,90 m

Bei unvermeidbaren Engstellen sollte eine Mindestbreite von 90 cm erhalten bleiben (Breitenbedarf eines Rollstuhlfahrers).

Bei Verlegung einer Geh- und/ oder Radverkehrsanlage auf die Fahrbahn sind Längs- und Querabsicherungen gegenüber dem Fließverkehr durch mindestens eine Lattenreihe anzubringen.

Weitere Details sind den Regelplänen zu entnehmen.

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