Fußgänger- und Radverkehr

Bei der Wahl der Abschrankungen ist auf die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer besonders Bedacht zu nehmen.

Bei Umleitung des Fußgängerverkehrs auf die andere Seite der Fahrbahn sind Maßnahmen für eine sichere Querung des Fußgängerverkehrs zu prüfen. Dazu zählen die Freihaltung der Sichtfelder, die Zugänglichkeit zu Gehsteigen/Gehwegen, die Anlage von Querungshilfen usw. Sind bestehende Schutzwege nicht mehr erreichbar, so ist die Verlegung des Schutzweges zu
prüfen, wobei hinsichtlich der Gestaltung der Querungsstelle auf die RVS 03.02.12 verwiesen wird.

Die barrierefreie Gestaltung von Fußgängerflächen in Baustellenbereichen ist gemäß ÖNORM
V 2104 und RVS 02.02.36 zu beachten.

Bei Einleitung des Radverkehrs in den Mischverkehr sind geeignete Maßnahmen für den motorisierten Verkehr zu treffen.

Die Umleitung soll für Fußgänger nicht mehr als 50 m und für Radfahrer nicht mehr als 500 m betragen. Die Ersatzroute ist für den Zeitraum der Umleitung deutlich erkennbar zu gestalten.

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