Fahrzeugrückhaltesysteme

Fahrzeugrückhaltesysteme (FRS), wie z.B. Leitschienen und Leitwände, sind im Baustellenbereich dort anzuordnen, wo durch das Abkommen der Fahrzeuge von der Fahrbahn besonders nachteilige Folgen zu erwarten sind: z.B. in Gegenverkehrsbereichen auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und mehr als einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung;

Es gelten die ÖNORMen EN 1317-1, EN1317-2, EN 1317-3 und EN 1317-5 sowie die RVS 05.02.31. Es dürfen nur Fahrzeugrückhaltesysteme verwendet werden, die eine Einsatzfreigabe durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BmVIT) besitzen. Die Andforderungen und die Aufstellung ergeben sich aus den o.a. Normen und Richtlinien.

Generell gilt für FRS: Sie sind stets durchgehend zugfest miteinander verbunden auszuführen. In Baustellenbereichen dürfen die Regelabstände zu den Fahrbahnrändern gemäß RVS 05.02.31 unterschritten werden.

Verläuft die Absicherung längs oder schräg zur Fahrtrichtung, sind am Anfang und am Ende der Absicherung Anrampungen bzw. Absenkungen oder Anpralldämpfern vorzusehen. Werden im Zuge von Bauarbeiten FRS teilweise entfernt, sind die Enden der Unterbrechung ebenfalls mit Anrampungen bzw. Absenkungen oder Anpralldämpfern zu sichern. Dieser Bereich ist zusätzlich durch Leiteinrichtungen und VZ zu kennzeichnen.

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