Bodenmarkierungsarbeiten (B und teilweise K)

Bei Bodenmarkierungsarbeiten finden die Regelpläne B und teilweise K Anwendung.
Die Regelpläne für Bodenmarkierungsarbeiten B 1.1 bzw. B 1.2 der RVS 05.05.43 sind vor allem für die Aufbringung von Längsmarkierungen bei Straßen mit mehr als einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung gedacht, wobei der erste Plan bei der rechten Randlinie, der zweite Plan bei der Leit- und linken Sperrlinie zur Anwendung kommen soll.

Wichtiges Element der Absicherung ist dabei das Arbeitsfahrzeug unmittelbar hinter der Markiermaschine.
Bei Flächenmarkierungen auf mehrstreifigen Straßen (Sperrflächen, Richtungspfeile, Symbole usw.) kann die Absicherung ebenfalls auf diese Regelpläne aufgebaut werden oder es kommen die entsprechenden Regelpläne K 1.1, K 1.2, K 2.1 bzw. K 2.2 unter Anbringung der Hinweistafeln auf die Art der Arbeit ("Bodenmarkierung") zur Anwendung. Für den Bereich der einstreifigen Straßen wurden keine Regelpläne für Bodenmarkierungsarbeiten erstellt.

Bei der Markierung von Leitlinien hängen Absicherungsaufwand und Arbeitsweise von der jeweiligen Restfahrstreifenbreite für den nachfolgenden bzw. entgegenkommenden Verkehr ab.

Unter Umständen muss die Markiermaschine (stets ausgestattet wie ein Arbeitsfahrzeug) ebenfalls ausweichen (gilt für beide Fahrtrichtungen; z.B. bei Schwerfahrzeugen).

Bei unübersichtlichen Straßenabschnitten ist der Gegenverkehr durch ein vorausfahrendes Arbeitsfahrzeug zu warnen und die Markiermaschine dadurch zu sichern. Bei Flächenmarkierungen kommen bei einstreifigen Straßen die K-Pläne der RVS 05.05.44 zur Anwendung.

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