Bodenmarkierungen

Sind im Baustellenbereich Bodenmarkierungen anzubringen, so sind diese gemäß der Bodenmarkierungsverordnung auszuführen.

Randlinie

Markierung durchgehende Linie (mindestens 15 cm breit) Markierungsknöpfe alle 10 m

Leitlinie

Markierung 6 m Strichlänge (mindestens 15 cm breit) / 12 m Unterbrechung Markierungsknöpfe 4 Knöpfe alle 2 m / 12 m Unterbrechung

Warnlinie

Markierung 6 m Strichlänge (mindestens 15 cm breit) / 1,5 m Unterbrechung (mit Markierungsknöpfen nicht darstellbar)

Sperrlinie

Markierung durchgehende Linie (mindestens 15 cm breit) Markierungsknöpfe alle 2 m, in Überleitungs-oder Verschwenkungsbereichen alle 1 m Fahrstreifenbegrenzer alle 9 m

In Ausnahmefällen darf im Baustellenbereich die Trennung entgegengesetzter Fahrtrichtungen durch eine doppelte Sperrlinie und zusätzlich mit Fahrstreifenbegrenzern alle 18 m (im Tunnel alle 9 m) erfolgen.

Bodenmarkierungen, die der vorübergehenden Verkehrsführung widersprechen (z.B. Längsmarkierungen in Verschwenkungs- und Überleitungsbereichen, Richtungspfeile usw.), sind zu entfernen. Ein Überstreichen gilt nicht als entfernen. Sind im Baustellenbereich verbleibende parallel liegende Längsmarkierungen vorübergehend außer Kraft zu setzen, so sind die Ersatzmarkierungen in oranger Farbe auszuführen.

Wenn im Baustellenbereich keine Bestandsmarkierung vorhanden ist, so hat die Baustellenmarkierung in weißer Farbe zu erfolgen.

Als Grundsatz gilt, dass innerhalb einer Baustelle einschließlich der Verschwenkungs- und Überleitungsbereiche nur eine Markierungsfarbe zu verwenden ist.

Leiteinrichtungen wie Markierungen, Markierungsfolien, Markierungsknöpfe und Fahrstreifenbegrenzer, die während des Bestehens der Arbeitsstelle beschädigt werden oder verloren gehen, sind zu ersetzen, wenn die beabsichtigte Wirkung durch die verbleibenden Einrichtungen nicht mehr erreicht wird.

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