Baustellen kürzerer Dauer (K)

Diese Form der Absicherung soll einerseits den Absicherungsaufwand in Relation zur tatsächlichen Arbeitszeit verringern, andererseits durch den Einsatz von Blink-, Blitz- oder sonstigen Warnleuchten die Erkennbarkeit auf hohem Niveau halten. Dazu kommen Warnleittafeln, Arbeitsfahrzeuge mit entsprechender Ausstattung oder weitere Warnlichter auf Leitkegeln bzw. bei VZ zur Anwendung.

Wenn bei den einzelnen Regelplänen von Mindestsichtweite, unzureichender Sicht oder schlechter Sicht die Rede ist, so ist nicht nur das direkte Erkennen der Baustelle bei klarer Sicht gemeint, sondern auch die Beeinträchtigung der Sicht durch Nebel, Rauch, Staub, Schneetreiben oder starken Regen.

Das heißt aber auch, dass zusätzliche Vorwarnungen nachträglich eingerichtet werden müssen, wenn gegenüber der Erstaufstellung eine Wetterverschlechterung oder sonstige Beeinträchtigung eintritt; unter Umständen sind die Arbeiten abzubrechen oder die Arbeitsstelle ist gemäß den Regelplänen für Arbeiten von längerer Dauer abzusichern.

Wichtig ist es, das Ende des Baustellenbereiches durch eine Reihe schräg (in Ausnahmefällen auch quer) aufgestellter Leitkegel eindeutig zu kennzeichnen, da der Einsatz von VZ außer bei Ende von Überholverboten oder Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht vorgesehen ist.

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