Arbeitsstellen von kürzerer Dauer

Die Regelpläne K (s. Pkt. 12.2.4) sind für die Absicherung von Arbeitsstellen von kürzerer Dauer heranzuziehen. Diese sind zumindest mit Warnleittafeln abzusichern, wobei als erste Vorankündigung im Regelfall eine Überkopfausführung einzusetzen ist. Die Absicherungen sind nach Möglichkeit tagsüber bei ausreichenden Sichtverhältnissen einzurichten bzw. aufrechtzuerhalten. Diese Arbeiten dürfen in begründeten Fällen (z.B. wegen nicht ausreichender Leistungsfähigkeit der verbleibenden Fahrstreifen) auch bei Dunkelheit durchgeführt werden. Arbeitsstellen kürzerer Dauer sind in der Regel innerhalb eines Arbeitstages bzw. innerhalb einer Nacht abzuschließen.

Arbeitsstellen von kürzerer Dauer sind zu unterbrechen oder durch Arbeitsstellen von längerer Dauer (s. Pkt. 7) zu ersetzen, wenn durch starke Schneefälle, Nebel oder ähnliche Sichtbehinderung die Sichtverhältnisse erschwert sind.

Warnschwellen werden 150 m vor der Warnleittafel auf dem Pannenstreifen aufgelegt, um bei unbeabsichtigtem Überfahren dem gewarnten Fahrzeuglenker ausreichende Reaktionsmöglichkeit zu bieten. 10 m vor der ersten Warnschwelle wird ein Leitkegel (Höhe mindestens 70 cm), in Verbindung mit einer Blitzlampe (Durchmesser mindestens 18 cm) aufgestellt.

In Stadtgebieten befindliche Autobahnen und Schnellstraßen bei geringem Abstand der Anschlussstellen und einer dauernden Geschwindigkeitsbeschränkung von nicht mehr als 80 km/h dürfen Warnschwellen sowie die Aufstellung von Leitkegeln vor den Vorwarneinrichtungen entfallen.

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