Arbeitsfahrten

Arbeitsfahrten sind im Allgemeinen nur tagsüber bei ausreichenden Sichtverhältnissen und nur in Sonderfällen (z.B. Bodenmarkierungsarbeiten) auch bei Nacht durchzuführen.

Bei mehrstreifigen Straßen erfolgt die Absicherung im Freiland grundsätzlich mittels Warnleittafel, entweder auf der Rückseite eines Fahrzeuges oder auf einem Warnleitanhänger. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h können auch andere geeignete Absicherungen angewendet werden.

Weil bei Arbeitsfahrten gemäß § 27 Abs. 1 StVO eine Aufhebung von Verkehrsbeschränkungen nicht erforderlich ist, darf der Arbeitsraum nach der Absicherung (in Fahrtrichtung des Verkehrs auf dem unterbrochenen Fahrstreifen) bei Arbeiten auf der Fahrbahn auf Straßen mit einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung 50 m nicht übersteigen (Regelplan RVS 05.05.44/A 1 bzw. A 2).

Auf mehrstreifigen Straßen muss der Arbeitsbereich durch zwei Fahrzeuge begrenzt werden, wobei die Entfernung 100 m nicht überschreiten darf (Regelplan RVS 05.05.43/A 1.1 bzw. A 1.2), um zu vermeiden, dass ein Fahrzeug in diesen Arbeitsbereich einschert.

Sind die Mindestsichtweiten für die Annäherung nicht gegeben, so kann durch VZ "Baustelle" eine Vorwarnung eingerichtet werden (bei einstreifigen Straßen unter Angabe der Länge des möglichen Arbeitsbereiches und eines Hinweises auf die Art der Arbeiten, RVS 05.05.44, A 2), bei mehrstreifigen Straßen erfolgt der Übergang zu einer Absicherung gemäß eines K-Planes, bei dem der Arbeitsbereich nach dem Warnleitanhänger durch eine Reihe von Leitkegel verdeutlicht
wird (RVS 05.05.44/K 2.1 oder K 2.2).

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