Allgemeine Grundsätze

Gemäß RVS 05.05.41 sind Baustellen örtlich und zeitlich möglichst einzuschränken und nach Möglichkeit nur in verkehrsschwachen Zeiten einzurichten. Für länger dauerende Baustellenunterbrechungen (Winterstillliegezeiten u.dgl.) ist das Erfordernis allfälliger baulicher Absicherungen zu prüfen. Es sind nur jene Verkehrsbeschränkungen vorzusehen, die unumgänglich notwendig sind.


Bei der Absicherung von Baustellen sind alle betroffenen Verkehrsteilnehmer, sowie die Anforderungen mobilitäts- und sinneseingeschränkter Personen zu beachten.
Die Absicherungseinrichtungen sind so anzubringen, dass sie von den Lenkern herannahender Fahrzeuge rechtzeitig erkannt werden können. Alle VZ und Leiteinrichtungen, die auf eine Baustelle hinweisen, dürfen erst unmittelbar vor Beginn der Arbeiten angebracht werden. Wenn dies zeitlich nicht möglich ist, sind diese Zeichen bis zum Beginn der Arbeiten außer Kraft zu setzen.


Die Kennzeichnung der Baustellen hat grundsätzlich nach den Regelplänen der RVS zu erfolgen, bei größeren Abweichungen ist ein Verkehrszeichenplan zu erstellen.
Das Aufstellen der Absicherungseinrichtungen hat nach Möglichkeit in Fahrtrichtung zu geschehen, das Abräumen entgegen der Fahrtrichtung. Absperreinrichtungen sind erst nach den VZ aufzustellen. Bei den Abschrankungen ist auf den Schwenkbereich bzw. Arbeitsraum von Baumaschinen zu achten.

Zulässige Fahrgeschwindigkeiten sind im Allgemeinen stufenweise herabzusetzen („Geschwindigkeitstrichter"), die Geschwindigkeitsstufen sollen 30 km/h nicht über- bzw. 20 km/h nicht unterschreiten. Bei Baustellen kürzerer Dauer darf eine stufenweise Herabsetzung der Geschwindigkeit entfallen. Mit den Arbeiten im Straßenraum darf erst begonnen werden, wenn alle VZ und Leiteinrichtungen aufgestellt sind.

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