Absperreinrichtungen

Absperreinrichtungen sind standsicher aufzustellen. Wird die Standsicherheit der folgenden Absperrelemente oder deren Steher durch Bodenplatten oder Betonteile hergestellt, so ist darauf zu achten, dass diese Teile so wenig wie möglich in den Verkehrsraum hineinragen. Gleiches gilt für die Füße von Stehern bzw. Gittern.

Werden Absperreinrichtungen auch für die optische Verkehrsführung verwendet, sind ihre Sichtflächen quer zur Fahrtrichtung mit rückstrahlenden Materialien auszustatten. Die Farben (rot und weiß bzw. rot und grün-gelb fluorreflektierend) und Rückstrahlwerte haben der StVZVO zu entsprechen.

Dienen die Absperreinrichtungen auch als Absturzsicherungen für Personen, sind die Bestimmungen der BauV einzuhalten.

Absperrlatten

Absperrlatten aus Holz, Metall oder Kunststoff müssen mindestens 15 cm breit sein und abwechselnd rote und weiße Felder (mindestens 14cm breit) aufweisen. Werden sie quer oder schräg zur Fahrtrichtung eingesetzt, sind rückstrahlende Flächen notwendig.

Absperrgitter

Absperrgitter aus Holz, Metall oder Kunststoff müssen eine Mindesthöhe von 80 cm aufweisen und abwechselnd rote und weiße Streben oder Sprossen aufweisen. Werden sie quer oder schräg zur Fahrtrichtung eingesetzt, sind rückstrahlende Flächen notwendig.

Absperrleinen, Absperrbänder, Absperrketten

Diese Absperrmittel dürfen nur als Längsabsicherung für untergeordnete Zwecke verwendet werden (Führung des Fußgängerverkehrs ohne Absturzgefahr und nicht als Trennung zum fließenden Verkehr). Dabei ist auf eine straffe Befestigung zu achten, damit diese Elemente nicht durchhängen und bei Seitenwind nicht in den Geh- oder Radwegbereich hineinragen.

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